Fair trade Kleidung

Fair Trade Kleidung von Mario Marga

Fair und nachhaltig produziert

Jedes Kleidungsstück ist einzigartig, in alter Tradition von Hand gefärbt und ethisch produziert mit den besten natürlichen und organischen Bio-Materialien

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Über organische Bio Bekleidung – geringere Verschmutzung

Nur wenige wissen, dass 20% der globalen Umweltverschmutzung aus der Färbung in der Textilindustrie stammen. Der Baumwollanbau bedeckt 50% des Ackerlandes auf der Welt und benutzt 75% der weltweit verwendeten Insektizide. Außerdem verschmutzt die herkömliche Produktion von 1 Tonne Baumwollstoff 200 Tonnen Wasser. Genetisch modifizierte Baumwolle, die 90% der weltweiten Baumwolle ausmacht, benötigt 2 mal soviel Wasser als organisch angebaute Bio Baumwolle.

Für unsere Produkte verwenden wir ausschließlich 100% organisch angebaute Bio Baumwolle, mit 100% natürlicher Färbung. Biologisch abbaubare Seife und Essig werden während dem Färbeprozess eingesetzt, womit wir nicht nur saubere Bekleidung auf der Haut, sondern auch klare Flüsse, saubere Natur und eine gesunde und nicht-giftige Umgebung für jeden garantieren können. Dies sollte das Ziel jedes organischen Produktes auf dieser Welt sein. Für eine gesündere und bessere Welt.

Unser Hauptziel ist es, die Aussetzung von Pestiziden und Chemikalien auf der Haut zu vermeiden. Deshalb nutzen wir nur 100% natürliche Farbe im gesamten Fertigungsprozess unserer organischen Bio Produkte. Eine natürliche Färbung wird z.B. durch Extraktion von Pigmenten der Indigofera Pflanze schon seit tausenden Jahren auf diese Weise realisiert. Heutzutage wurde Sie jedoch, vor allem seit dem letzten Jahrhundert, fast komplett durch Synthetische Verfahren ersetzt.

Mit unserer breiten Produktpalette möchten wir der zunehmenden Anzahl von Menschen, die sich für organische Bio Bekleidung interessieren gerecht werden. Auf diese Weise helfen sie auch die Umwelt zu sichern und eine gesunde Arbeitsumgebung für die Angestellten zu schaffen.

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Bio Bekleidung und ihre Vorteile

Bio Kleidung bietet eine Reihe von vielen verschiedenen Vorteilen. Wie oben schon erwähnt vermeiden wir alle schädigenden Chemikalien während des gesamten Färbungsprozesses. Außerdem besteht jedes Kleidungsstück aus 100% GOTS zertifizierter Bio Baumwolle. Aber nicht nur Sie als Träger dieser sauberen Mode haben einen Vorteil von der Vermeidung jeglicher synthetischer Farbstoffe oder Pestizide, sondern Tiere und auch die komplette Umwelt. Das Resultat dieses biologischen Baumwolle-Anbaus ist eine saubere Umwelt und weniger Wasserverschwendung, das nicht nur der Natur, sondern jedem zu Gute kommt.

Die ausschließliche Verwendung von Bio Baumwolle für unsere organische Bekleidung kommt auch der Umwelt zu Gute. Im Vergleich zu herkömmlichen Anbau-Methoden benötigt organisch angebaute Bio Baumwolle halb soviel Wasser. Auf diese Weise können die Baumwollbauern wichtiges Trinkwasser einsparen. Zusätzlich verringert sich der CO2 Ausstoß um mehrere Tonnen pro Jahr! Dieses Verfahren produziert viel weniger Emissionen und ist deshalb nachhaltiger.

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Jedes Teil ein Unikat

Wenn Sie sich für eines unserer Produkte entscheiden können Sie sich sicher sein ein Unikat in den Händen zu halten. Alle unsere Produkte sind von Hand gefärbt in alter Tradition. Da wir auf chemische Fixierungen der Farbe verzichten entsteht nach ein Paar mal waschen ein einzigartiger „washed out“ Look, der umso mehr die natürliche Herkunft und Qualität der Produkte unterstreicht. Bio Bekleidung als neue Streetwear für bewusstes Tragen von Mode.

Die Nutzung von Indigo Farbe, alter Tradition und 100% GOTS zertifizierter Bio Baumwolle im Produktionsprozess ist nicht das einzige, das unseren Produkten einen einzigartigen organischen Look einhaucht. Unsere Etiketten werden auf einer organischen Basis gedruckt und Knöpfe sind natürlich nicht aus Kunststoff, sondern aus edlem Perlmutt! Sogar die Verpackung wird aus recyceltem Karton gefertigt. All dies ist Teil unserer Philosophy, um nachhaltige Mode zu einem fairen Preis anzubieten. Mehr Informationen über die Färbung finden Sie auf der Seite „Natürliche Färbung“.

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Wieso MARGA Produkte?

Die meisten Händler – natürlich nicht alle – verkaufen Produkte, die nicht 100% organisch sind. Auch wenn die Baumwolle auf öko-freundlichen, nachhaltigen Farmen angebaut wurde, wird dennoch oft für die weitere Verarbeitung viel Chemie benutzt. Das Bleichen, Färben und anschließende Fixieren belastet die Bekleidung oft sehr stark. Trotzdem werden die Artikel als organisch oder natürlich vermarktet. Einfach zu erkennen ist dies am niedrigen Preis, der bei einer natürlichen und fairen Produktion niemals so zu Stande kommen kann.

Wenn Sie sich für ein MARGA Produkt entscheiden. können Sie sich sicher sein, dass es aus 100% GOTS zertifizierter Bio Baumwolle hergestellt ist und in der Produktion auf Ethik und Tradition geachtet wurde, um das bestmögliche Ergebnis in Qualität und Reinheit zu erreichen. Wir vermeiden es die Bio Baumwolle Chemikalien wie zum Beispiel Herbiziden oder Pestiziden, während dem ganzen Produktionsprozesses, auszusetzen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Sie als Träger unserer Mode und auch die Umwelt oder jegliche Arbeite keine negativen Konsequenzen von Giften etc. davontragen.

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Fairtrade Kleidung

Ein weiterer Punkt unserer Philosophy ist die Wichtigkeit des fairen Handels. Mit dem Verkauf von Bio Bekleidung möchten wir Ihnen nicht nur einen sauberen Weg sich zu kleiden bieten, sondern auch ein besseres und gesünderes Leben für die Arbeiter bieten.

All dies realisieren wir, indem wir im Bio Baumwolle Anbau auf Herbizide und Pestizide verzichten und zusätzlich keine schädlichen Chemikalien während des gesamten Färbeprozesses nutzen, um den Stress auf die Arbeiter und die Umwelt zu minimieren.

Fair Trade Kleidung Mario MARGA

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Fairtrade Kleidung – Sozial, ökologisch – einfach fair!

Unser Bewusstsein für unsere Umwelt und unseren Planeten ist in den letzten Jahren bestiegen. Was vorher für uns selbstverständlich war, zieht jetzt nach sich, dass man genauer darüber nachdenkt. Woher kommen die von uns konsumierten Produkte? Wo werden sie hergestellt und vor allem wie? Gerade im Zuge der Industrialisierung, bei der immer mehr und immer billiger produziert wird, ist es wichtig, auch zu hinterfragen. Der Kommerz und Größenwahn von Politikern und Industriekonzernen hat große Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt. Diese wird zerstört, Ressourcen ausgebeutet, ebenso wie Menschen und Kinderarbeit ist heute leider immer noch aktuell. In vielen Lebensereignissen machen sich unfaire Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur, Industrie und Politik bemerkbar. Diese Missstände wurden zuerst vor allem in der Lebensmittelindustrie immer mehr aufgedeckt.

Und mittlerweile zieht es weitere Kreise. Auch die Modewelt reagiert und entwickelt ein Bewusstsein für die Umwelt und die Menschen, die hinter der Textilindustrie stehen. Früher galten vor allem neue Trends und niedrige Preise. Heute rückt das nachhaltige, soziale und umweltfreundliche Bewusstsein in den Vordergrund. Kleidung wird mehr und mehr neben Lebensmitteln und Energie genauer betrachtet. Besonders in der Modebranche hat sich der Begriff Fair Trade etabliert – als Synonym für Nachhaltigkeit, Fairness und hochwertige Qualität.

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Warum sollte man Fair Trade Kleidung kaufen?

Fair Trade Kleidung hat mehrere Vorteile – sowohl für den Käufer als auch für die Menschen, die die Kleidungsstücke herstellen und produzieren. Besonders Menschen aus der Dritten Welt, aus sogenannten Entwicklungsländern, werden bei der Arbeit an unserer Kleidung oft ausgebeutet. Die Textilindustrie lässt in diesen Ländern ihre Produkte herstellen, weil es einfach günstiger ist. Die Menschen, die dafür arbeiten, arbeiten oft für einen Hungerlohn und unter unwürdigen Verhältnissen. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass es heutzutage überhaupt noch Entwicklungsländer gibt, werden die eh schon armen Menschen auch noch ausgebeutet – meist von westlichen Industriekonzernen und Textilherstellern. Die Käufer dieser Kleidung können der Ausbeutung entgegenwirken, indem sie günstige, in Entwicklungsländern hergestellte Kleidungsstücke nicht mehr kaufen. Nur dann kann langfristig gewährleistet werden, dass diese Leute nicht mehr ausgebeutet werden, sondern zu fairen Löhnen und unter angemessenen Arbeitsbedingungen arbeiten – und zwar so, dass sie davon leben können. Fair Trade Produkte Kleidung sind ein erster Anfang. Firmen, die Fair Trade Kleidung herstellen und verkaufen, müssen unterstützt werden, indem man ihre Kleidung kauft.

Ein weiterer Vorteil betrifft uns persönlich. Denn unsere Kleidung ist nicht nur ein äußeres Statussymbol und Stilmittel, sondern hat auch Wirkung nach innen. Bei nicht fair gehandelten Stücken gelangen nicht selten Chemikalien und andere giftige Substanzen in die Produkte. Diese kommen bei der Herstellung oder bei der Nachbereitung, zum Beispiel das Einfärben, in die Kleidungsstücke und bleiben dort an Fasern und Faserhohlräumen hängen. Auch die Transportbehälter, in denen die Kleidungsstücke in die westliche Welt gelangen, sind meist behandelt, um die Kleidung vor Insekten und Schimmel zu schützen. Die Chemie, die hierfür verwendet wird, kann ebenfalls in der Kleidung hängenbleiben. Die Giftstoffe können ganz leicht über die Haut in den Blutkreislauf gelangen, Allergien auslösen oder sogar krebserregend sein. Und hier kommt man wieder beim oben aufgeführten Punkt: Wenn die Käufer schon so von den Zusatz- und Giftstoffen gefährdet sind, was ist dann mit den Menschen, die die Kleidung herstellen? Diese leiden noch viel mehr unter den gesundheitlichen Schäden und der Gefahr.

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Was genau ist Fair Trade Kleidung?

Unternehmen, die Fair Trade Produkte Kleidung anbieten, lassen diese unter menschenwürdigen Bedingungen herstellen. Das heißt, die Arbeiter haben grundlegende Rechte, arbeiten unter gesunden Gegebenheiten, handeln selbstbestimmt und bekommen einen fairen Lohn für ihre Arbeit. Zu ihren grundlegenden Rechten zählen unter anderem Rechtssicherheit, keine Duldung von Kinderarbeit, geregelte Arbeitszeiten und keine Diskriminierung in jeglicher Hinsicht. Das Hauptaugenmerk liegt auf der fairen Produktion und fairen Arbeitsbedingungen. Was für unsere Gegebenheiten selbstverständlich klingt, ist leider global gesehen noch in ferner Zukunft. Deshalb ist es umso wichtiger, Fair Trade Kleidung zu kaufen. Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie fairer oder gerechter Handel.

Im engsten Sinne geht es aber auch um kontrollierten Handel. Dabei sollten sowohl die Produktionen als auch die Lieferbedingungen sich fair gestalten. Alle Produkte und Rohstoffe müssen in menschenwürdigen Betrieben verarbeitet werden. Verschiedene Fair Trade Organisationen kontrollieren alle Vorgänge und legen Mindestpreise für die Produkte fest. Diese Preise liegen in der Regel etwas über dem Marktpreis. Es soll gewährleistet werden, dass Fair Trade Produkte Kleidung auch in wirtschaftsschwachen Ländern fair hergestellt werden und die Arbeiter dafür auch fair entlohnt werden. Die jeweiligen Produzenten der Kleidung müssen die vorgegebenen Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards strikt einhalten, damit sie als Fair Trade Unternehmen gelten.

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Wo kommt unsere Kleidung her?

Besonders in unsere, westlichen, entwickelten Welt ist die Kleidung ein absolute Statussymbol. Sie macht es uns einfach, unsere Persönlichkeit nach außen zu tragen. Und gerade hierzulande ist man doch sehr eitel und legt viel Wert auf das, was man trägt und wie man nach außen hin erscheint. Aber wo unsere Kleidung eigentlich herkommt, fragen sich (noch) viel zu wenige Menschen. Denn tatsächlich stammen viele Kleidungsstücke aus unfairem Handel und wurden zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt und produziert. Nicht selten stammen die Kleidungsstücke auch aus Kinderarbeit. Dies passiert oft in den Entwicklungsländern, weil dort die Produktionskosten niedrig sind und oftmals werden diese auch nicht kontrolliert. Einher mit der Herkunft unserer Kleider geht die Herkunft der verarbeiteten Materialien. Und diese ist ausschlaggebend für die Folgen an der Umwelt sowie die Arbeitsbedingungen vor Ort. Die meisten Kleidungsstücke werden aus Baumwolle gefertigt. Die meiste Baumwolle wird in Asien und Mittelamerika angebaut, aber es gibt auch kleinere Anbauflächen in Afrika. Besonders in ärmeren Ländern stellt der Anbau von Baumwolle oft die einzige Einnahmequelle dar. Aber Unterstützung erhalten meist nur die großen Baumwollproduzenten, die sich außerhalb von Entwicklungsländern in Amerika oder anderen westlichen Ländern befinden. Diese Großproduzenten erhalten finanzielle Zuschüsse für ihre Produktionen.

Der Kleinbauer aus Afrika hingegen muss um sein Leben kämpfen und kommt natürlich gegen die Großunternehmen und deren niedrige Preise nicht an. Die Afrikanischen Baumwollproduzenten gehören zu den ärmsten Produzenten der ganzen Welt. An diesem Beispiel erkennt man ziemlich genau die Unfairness im internationalen Textilhandel. Dabei müsste man global agieren, alle Produzenten unterstützen und zu denselben Standards ausrüsten. Die Arbeitsumstände und –bedingungen bei der Herstellung von Textilprodukten sollten weltweit angepasst und die Probleme in den Entwicklungsländern dahingehend behoben werden. Ein Land, in dem diese Anpassung enorm wichtig wäre, ist Bangladesch. Hier sind die Arbeitsbedingungen besonders untragbar und es gibt die niedrigsten Löhne der ganzen Welt. Auch in Indien und Vietnam gelten diese Missstände. Die Mindestlöhne sind so gering, dass die Arbeiter keine Familie davon ernähren könnten. In Ländern wie diesen steht auch Kinderarbeit noch an der Tagesordnung, ebenso wie gefährliche Arbeitsbedingungen. Wer Kleidung aus diesen Regionen kauft, sorgt dafür, dass der Teufelskreis sich weiter dreht. Sicher, die Käufer möchten Geld sparen und nicht zu teure Kleidung kaufen. Aber ist es das wert? Fair Trade Kleidung mag etwas teurer sein, aber dafür ist sie menschlicher. Denn Fair Trade Kleidung hilft nicht nur der Natur, sondern vor allem auch den Menschen, die hinter der Herstellung und Produktion stehen.

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Worauf sollte man beim Kauf achten und woran erkennt man Fair Trade Kleidung?

Es ist nicht selten, dass Unternehmen vorgeben, unter ethischen Aspekten qualitative Fair Trade Kleidung anzubieten. Allerdings gibt es auch schwarze Schafe unter diesen Anbietern. Diese schwarzen Schafe haben vielleicht gute Absichten, aber setzen diese nur halbherzig um. Und meist werden nur Selbstkontrollen durchgeführt. Ein garantiertes Zeichen für echte Fair Trade Kleidung Marken sind Zertifikate oder Siegel, die für die Fair Trade Kleidung stehen.

Die Zertifikate und Siegel werden von unabhängigen Instanzen vergeben, die die Fair Trade Kleidung nach bestimmten Kriterien bewertet und kontrolliert. Sie stehen für klare Richtlinien, einheitliche Standards bei der Herstellung und der Lieferung sowie regelmäßige Kontrollen und transparente Prüfberichte.

Bekannte Zertifikate und Siegel:

Allgemeines Fairtrade-Siegel der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO):

Fairtrade ist als Begriff markenrechtlich geschützt und darf eigentlich nur genutzt werden, wenn die Kleidung entsprechend geprüft wurde. Die FLO ist eine internationale, unabhängige Organisation, die dieses Siegel vergibt. Es gibt in vielen Ländern separate FLO-Sektionen, die in den jeweiligen Regionen die Siegel vergeben. Mit dem Siegel an der Kleidung wird garantiert, dass alle Herstellungs- und Sozialstandards der Organisation erfüllt werden. Zudem handelt es sich bei diesen geprüften Fair Trade Kleidung Marken um umweltfreundliche Produkte, die zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

Fair Wear Foundation (FWF):

Bei der Fair Wear Foundation handelt es sich um eine unabhängige Stiftung, der Fair Trade Kleidung Marken und Firmen beitreten können. Die Stiftung steht für eine weltweite Verbesserung der Herstellungs- und Arbeitsbedingungen, speziell in der Textilindustrie. Es gibt acht Richtlinien, an die sich jede Firma und Marke halten muss. Zur Sicherstellung werden die betreffenden Unternehmen jährlich kontrolliert. Der Prüfbericht bietet dann Einsicht in die sozialen Kriterien, der Lieferkette, der Arbeitsbedingungen in der Produktionsstätte sowie auf den Baumwollfeldern, Umweltaspekt sowie andere Kriterien. Der Stiftung geht es um eine ganzheitliche Kontrolle.

Siegel des Global Organic Textile Standards (GOTS):

Dieses Siegel ist sehr bekannt und richtet sich auch auf die Bio-Qualität der Kleidungsstücke. Auch hier wird die gesamte Lieferkette kontrolliert, von der Textilherstellung bis zum Transport. Das Siegel garantiert die sortenreine Verarbeitung, die Lagerungs- und Produktionsbedingungen sowie die Arbeitsbedingungen der Produktionsstätten. Im Fokus stehen die sozialen Kriterien sowie eine umfassende Kontrolle.
Weitere bekannte Siegel und Zertifikate sind das Naturtextil-IVN-Siegel, der Öko-Tex Standard sowie das Korrektes Leder-Siegel.

Aber man sollte dazu sagen, dass nicht alle Unternehmen, die keinem dieser Siegel und Zertifikate unterliegen, automatisch unter unfairen Bedingungen handeln. Auch nicht zertifizierte Kleidung sollte differenziert betrachtet werden. Wurde die Kleidung innerhalb der EU hergestellt, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Produkte unter hohen, westlichen Standards hergestellt wurden. Die Arbeitsbedingungen allein sind schon wesentlich besser als die in Entwicklungsländern. Das auf der Kleidung vermerkte Herkunftsland im Label sagt schon viel über die mögliche Herstellung der Ware aus. Besonders beachtenswert sind natürlich die Kleidungsstücke, die aus fernen Ländern kommen. Besonders kleine Modemarken oder junge Unternehmen können sich die Zertifizierung durch Fair Trade Organisationen nicht leisten, wenn sie am Anfang ihrer Karriere stehen. Diese Labels führen aber nicht selten enge Kontakte zu ihren Arbeitern und handeln durchaus fair. Allerdings kann man hier differenzieren. Wenn die Labels eine hohe Transparenz nachweisen und glaubhaft garantieren, dass die Kleidung zu Fair Trade Konditionen entstanden ist, ist es ein gutes Zeichen. Bei Kleidungsstücken aus fernen Ländern sollte man dann aber doch auf die Siegel und Zertifikate schauen.
Fair Trade Kleidung günstig – so wünschen es sich die Käufer. Aber wer jetzt denkt, dass Fair Trade Kleidung automatisch unbezahlbar ist, der irrt sich. Fair Trade Kleidung erkennt man nicht am Preis! Sicher ist sehr billige Kleidung immer ein Zeichen für nicht fair gehandelte Ware. Aber sehr teure Kleidungsstücke garantieren nicht unbedingt, dass sie fair gehandelt werden. Gerade bei Markenprodukten wird der Preis auch oft von Kosten für Ladenmiete, Werbung und Co. bestimmt.

Die Herstellerkosten sind zweitrangig. Am besten ist es, wenn man sich an einer Grenze orientiert. Ein T-Shirt, welches günstiger als fünf Euro ist, ist definitiv zu günstig und ein Zeichen für schlecht bezahlte Bedingungen, unter denen es hergestellt wurde. Fair Trade Shirts gibt es bereits ab zehn Euro. Es geht also doch: Fair Trade Kleidung günstig.
Wer sich außerhalb von Läden über Mode informieren möchte, kann nach Fair Trade Kleidung online schauen. Im Internet findet man auch Dienstleistungsseiten, die über Fair Trade Kleidung günstig informieren. Zwei davon sind zum Beispiel aVoid und Rankabrand, bei denen Marken aufgeführt sind, die Fair Trade betreiben. Auf Futurefashionguide.com findet man Fair Trade Kleidung Marken und Labels, die besonders empfehlenswert sind. Wer Fair Trade Kleidung online sucht, findet auf jeden Fall, was er sucht und dazu noch nützliche Tipps und Tricks. In Zukunft werden die Transparenz und der Informationsgehalt über Marken und Labels sicher noch ausgeweitet. Es sollte schließlich so einfach wie möglich sein, sich Fair Trade Kleidung online anzusehen und alles über deren Herkunft und Herstellung zu erfahren.

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Ist Fair Trade = Öko?

Nicht selten wird Fair Trade Kleidung auch als Ökokleidung bezeichnet. Aber unter Ökokleidung stellen sich viele Menschen altbackene, unmoderne Designs vor. Dabei ist das ganze Gegenteil der Fall. Ökomode ist trendig und unglaublich facettenreich geworden. Und sie gilt in den meisten Fällen als Fair Trade Kleidung, denn die Herstellung ist in der Regel umweltfreundlich, nachhaltig und nach ethischen Grundsätzen. Ein Großteil der Ökokleidung besitzt verschiedene Siegel und Zertifikate, die sie als Fair Trade Kleidung ausweisen und eine kontrollierte Herstellung und Herkunft garantieren. Die zertifizierte Ökomode ist aus biologisch angebauten Rohstoffen, kontrolliert und mit unbedenklichen Farbstoffen behandelt. So kommt beim Anbau der Baumwolle zum Beispiel kein Pestizid zum Einsatz und es wird ökologisch mit dem Wasser umgegangen. Auch Mais, Soja und Recycling gehören zur Ökomode. Öko ist also durchaus Fair Trade, und sehr vielseitig und modisch. Hierbei wird auch oft nach dem Grundsatz gearbeitet: Wenn die Arbeiter sicher und gesund arbeiten können und es zu keinem Einsatz von Chemikalien kommt, ist das auch für die Umwelt von Vorteil.

Die verwendeten ökologischen Stoffe sind streng kontrolliert und gelten als nachhaltig – was vorteilhaft für Umwelt und Mensch ist. Und mittlerweile ist auch bewiesen, dass die Qualität und Ökobilanz von Bio-Baumwolle wesentlich besser sind als die von herkömmlicher Baumwolle. Und noch ein Vorteil: Nicht nur die Umwelt und die Arbeiter werden fair behandelt, sondern auch Allergiker profitieren von der Ökomode, weil keine Chemikalien und giftige Substanzen in der Kleidung enthalten sind. So macht Fair Trade Kleidung Kinder und Allergiker gleichermaßen glücklich. Zudem macht Fair Trade Kleidung Kinder auch gelehriger und klüger. Sie lernen von klein auf, was gut für sie und ihre Umwelt ist – und das ist eine gute Investition in die Zukunft. Und sie lernen, dass auch beim Thema Kleidung der Fokus auf dem Umweltbewusstsein und bei sozialem Engagement liegen sollte. Diese Punkte sollten auch bei Erwachsenen wichtiger sein, als ein günstiger Preis der Kleidung. Dennoch sollte man beim Kauf von Ökomode darauf achten, dass die Produkte wirklich fair gehandelt sind. Es gibt vereinzelt auch schwarze Schafe, die zwar recycelte Materialien für ihre Produkte nutzen, aber diese dennoch unter schlechten Arbeitsbedingungen herstellen lassen.

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Fair Trade Kleidung vegan?

Ja, das geht auch. Wenn Fair Trade Kleidung vegan hergestellt wurde, ist das eigentlich das Beste, was man kaufen kann. Solange die vegane Kleidung fair gehandelt und hergestellt wurde, macht man eigentlich nichts mehr falsch. Vegane Fair Trade Kleidung ist umweltbewusst, tierrechtlich unbedenklich, nachhaltig und ökologisch sehr wertvoll. Bei veganer Kleidung wird – wie bei veganen Lebensmitteln auch – komplett auf tierische Produkte verzichtet. Das heißt: kein Leder, keine Daunen, keine Wolle, kein Pelz und keine versteckten tierischen Stoffe. Das klingt erstmal einfach, aber hat auch seine Tücken. Denn bei Knöpfen, geklebten Teilen an der Kleidung oder Seide denken die wenigsten Menschen in erster Linie an Tiere. Seide zum Beispiel wird aus dem Kokon einer Seidenspinnerraupe gewonnen. Alternativ zu den gängigen Stoffen bei Kleidung gehen aber Soja-Seide, Ananas-Leder, Buchen-, Algen-, Eukalyptus-, Bambus- und Hanffasern, Bio-Baumwolle, Naturkautschuk, Mikrofaser sowie Kork.

Eine Alternative zu Angora-, Kaschmir-, Alpaka- und Mohair-Wolle sowie Kamelhaar wäre unter anderem Vegetarier-Wolle – die Wolle eines Schafes, das unter natürlichen Umständen gestorben ist, Baumwolle, Bambus, Hanf, Leinen, Flachs, Tencel, Viskose, Modal oder Lyocell. Bei Knöpfen und Klebeteilen an Kleidung sollte man darauf achten, dass kein Horn, keine Muscheln oder Perlmutt verwendet wurden. Am besten, man achtet auf ein Vegan-Logo oder fragt direkt beim Hersteller nach. Fair Trade Kleidung vegan bieten noch nicht allzu viele Hersteller an. Leider gibt es noch kein einheitliches Label, welches sowohl die vegane als auch die Fair Trade Herkunft garantiert, weshalb ein Nachfragen beim Hersteller durchaus empfehlenswert ist.

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Wo gibt es Fair Trade Kleidung zu kaufen?

Fair Trade Kleidung Deutschland – langsam erobert die faire Mode auch unser Land. Und zwar in steigendem Tempo. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um an Fair Trade Kleidung zu kommen. So gibt es den ein oder anderen Fair Trade Kleidung Online Shop, Läden und Lifestyle-Messen. Bei der Fair Trade Kleidung Deutschland haben einige Städte sogar schon Textilführer herausgebracht, die die entsprechenden Läden beschreiben und zeigen, wo sie sich befinden. Diese gibt es unter anderem in Bonn, Düsseldorf, Köln, Mainz und Rostock. In einem Fair Trade Kleidung Online Shop findet man in der Regel eine größere Auswahl an passender Kleidung. Gerade kleine Labels oder neue Unternehmen nutzen für ihre Vermarktung den Fair Trade Kleidung Shop im Internet, um die Ware an den Mann zu bringen. Auch größere Modeketten oder Boutiquen bieten ihr Sortiment gern im Fair Trade Kleidung Online Shop an – zusätzlich zum Angebot im Geschäft vor Ort. Weil sie dadurch eine größere Menge Menschen erreichen und auch Kunden dazugewinnen können. Zudem bietet ein Fair Trade Kleidung Shop im Internet auch die Möglichkeit, über Fair Trade zu informieren und aufzuklären. Aber es gibt auch vor Ort, besonders in größeren Städten, Läden, die ihr Sortiment umstellen auf die fair gehandelte Ware und biologische Kleidung. Noch stellt dieser Modetrend eine Nische dar, die aber immer mehr Anbieter für sich nutzen. Auch Weltläden, die dafür bekannt sind, mit fairem Handel zu agieren, haben nicht selten jetzt auch Kleidungsstücke im Angebot.

Und was sagt die Hauptstadt? Fair Trade Kleidung Berlin ist kein Fremdwort mehr. Die Hauptstadt ist für ihre Menschen mit ausgefallenen, eigenwilligen Stile bekannt. Hier wurde nicht nur ein neuer Trend gesetzt. Fair Trade Kleidung Berlin heißt Vielfältigkeit, Trends und grandiose Labels und Läden. In der Großstadt spezialisieren sich Fair Trade Händler auf diese Sorte Mode oder größere Modelabels ergänzen ihr Sortiment mit Fair Trade Kleidung. Fair Trade Kleidung Berlin heißt aber auch Multikulti und Offenheit für Neues und Anderes. Faire Mode hat in Berlin die Nase weit vorne. Hier gibt es viele Läden und Labels, die neu oder alt sind und durch ihre Fair Trade Kleidung immer mehr die Fashionwelt in Besitz nehmen. Diese Läden und Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Fair Trade Kleidung zu entwerfen, anzufertigen oder einfach zu verkaufen.

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Mario Marga Organic Clothing

Um ein beispielhaftes Label zu nennen, an dem sich einige andere Labels orientieren sollten, muss man die Marke MARGA wählen. Das Label verwendet nichts außer zu 100 Prozent organisch angebaute Bio-Baumwolle sowie natürliche Färbemittel. Chemikalien und Giftstoffe werden nicht genutzt, so dass sowohl für die Arbeiter, als auch für die späteren Träger der Fair Trade Kleidung und für die Umwelt und Natur kein Risiko besteht.

Zudem ist das Label durch GOTS zertifiziert und garantiert dadurch einen fairen Handel. Und obwohl es das Label erst seit 2015 gibt und jedes Teil handgefärbt wird, bietet es eine sehr große Produktpalette. Die Mode von MARGA ist nachhaltig, gesund und fair gehandelt und ausgepreist.

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Fazit

Fakt ist: Fair Trade wird immer mehr verbreitet – besonders im Bewusstsein der Menschen, die sie kaufen. Sie nehmen den höheren Preis in Kauf, wenn ethische, soziale und ökologische Grundsätze eingehalten werden. Viele Marken und Hersteller sind bereits auf den Zug aufgesprungen und bringen nach und nach mehr Fair Trade Kleidung auf den Markt.

Auf Fashionshows und Messen sieht man, wie Fair Trade sogar zum Trend wird. Die Käufer können ihre Fair Trade Kleidung mit gutem Gewissen tragen und zusätzlich modische Statements setzen.

a better way to dress